Tierschutzalltag
.....leider gibt es mehr ausgesetzte Hunde denn je,
aber auch was die private Tierhaltung betrifft, so können wir
nur kleine Fortschritte feststellen. Nach wie vor kann man diesogenannten Tonnenhunde
sehen sowie Hunde auf Flachdächern,
angekettet oder in verdreckten Zwingern. Wir haben uns daher wieder
viel vorgenommen , was aber ohne Ihre Unterstützung nicht
möglich ist : wir wollen noch mehr Tiere kastrieren und mehr
Tierleid lindern.


An
dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die uns im
vergangenen Jahr mit ihrer Spende geholfen haben, unsere Arbeit
fortzuführen.
Sollten Sie an unserem monatlichen
Finanzhaushalt interessiert sein, wenden Sie sich bitte an stel-vas@otenet.gr,
wir geben Ihnen gerne Auskunft.
Ein weiteres Problem, das wir
ansprechen möchten, ist die schlechte Verkehrsverbindung ins
Ausland. Während der Wintermonate kann man die Insel nur über
Athen mit dem Flugzeug erreichen oder von Vendig, Ancona und Bari
mit der Fähre (Umsteigen in Patras). Ab Mai kann man auf die
Insel aus Österreich und Holland per Charterflügen kommen,
allerdings nicht aus Deutschland. Man müsste dann auf die
Nachbarinsel Zakynthos oder aufs Festland nach Araxos fliegen und
anschließend in eines der zahlreichen Fährschiffe nach
Kefalonia umsteigen.
Viele unserer Tiere werden somit zu
Langzeitinsassen, deren Vermittlungschancen immer geringer werden.
Wir suchen daher nette Menschen, die
entweder mit dem eigenen Pkw nach Kefalonia kommen und auf der
Rückfahrt wenigstens eines unserer Tiere mitnehmen könnten
oder sich ab Mai als Flugpate von Zakynthos oder Araxos bei uns
melden.
Die entstehenden Kosten und
Formalitäten werden selbstverständlich von unserem
Tierschutzverein übernommen.
Meldungen bitte an stel-vas@otenet.gr
Das Elend der Straßentiere und der zahlreichen Kettenhunden ist groß auf Kefalonia.
Ziel unseres Tierschutzvereines ist, das Leid dieser Tiere durch füttern, medizinische Grundversorgung, Parasitenbehandlung und Kastration zu lindern und der unkontrollierten Vermehrung Einhalt zu bieten.
Unser Projekt, der Bau eines Tierheimes, stieß auf verhementen Widerstand der einheimisch Bevölkerung, da der Tierschutz in Südeuropa einen ganz anderen Stellenwert einnimmt. Auf Grund der Drohungen unsere Tiere zu vergiften, musste dieses Vorhaben schweren Herzens vorläufig aufgegeben werden.
Es ist fast unmöglich Tiere hier in gute Hände zu vermitteln. Damit unsere Pflegestellen nicht in kürzester Zeit aus allen Nähten platzen, muss immer wieder Platz für die bedürftigen Tiere geschaffen werden, deren Nichtaufnahme ihren sicheren Tod durch verhungern, Krankheit, Giftköder oder erschießen bedeuten würde.
Die Hunde aus Kefalonia sind in Nordeuropa gut vermittelbar, da sie sehr gut sozialisiert und körperlich robust sind.