Unsere 5 Esel, alle sind zwischen 22 und 30 Jahre alt und geniessen bei uns ihre letzten Jahre.
haben sich bei uns kennen und lieben gelernt und sind inzwischen unzertrennlich



Claudia Stellatou (Deutsch, Griechisch,
Englisch)
stel-vas@otenet.gr
Dennis
Der etwa vierjährige Rüde kam als Welpe mit seinen beiden Geschwistern
auf eine unserer Pflegestellen und später ins Tierheim. Die anderen
beiden konnten vermittelt werden, Dennis legte aber seine Menschenscheu und
sein Misstrauen nie ab.
Er lebt bei uns auf dem Gelände im Rudel, wo er wohl auch den Rest
seines Lebens verbringen wird.


Claudia Stellatou (Deutsch, Griechisch,
Englisch)
stel-vas@otenet.gr
Henry
Der etwa zehnjährige Rüde
wurde im Herbst 2003 in einem
erbärmlichen Zustand in einer Garage gefunden, wo er sich verkrochen hatte.Er
verströmte einen ekelerregenden Geruch, hervorgerufen durch Eiter, das aus
Augen und Ohren floß. Wir brachten ihn zuerst zum Tierarzt, der in weiterer
Folge festellte, dass Henry an Leishmaniose leidet.
Ganz langsam wurde sein
Zustand besser, auch wenn er nach wie vor seine Cylapurtabletten gegen die
Leishmaniose benötigt, sowie regelmäßig Tropfen und Medikamente für seine
chronischen Augen-und Ohrenentzündung. In letzter Zeit hat Henry altersbedingt
auch Probleme mit dem Herzen , die wir aber ganz gut im Griff haben. Henry
führt nun sein verdientes Rentnerdasein und bleibt uns hoffentlich noch einige
Jahre erhalten.

Claudia Stellatou (Deutsch, Griechisch,
Englisch)
stel-vas@otenet.gr
Sandy
Unserer kleinen Sandyblieb das Schicksal, für den Rest ihres Lebens an der Kette zu hängen, Gott sei
Dank erspart. Wie viele sogenannte Arbeitshunde, musste sie gemeinsam mit
vielen anderen Hunden, ihr Leben auf
einem Bauernhof , an einer kurzen Kette, fristen. Nachdem sie unzählige Male
Junge geboren hatte, erbarmte sich eine italienische Urlauberin und ließ sie
kastrieren. Die Zustände auf dem besagten Bauernhof verschlimmerten sich aber
dramatisch. Mitarbeiter von KATs hatten inzwischen die Grundversorgung der
armen Tiere übernommen, so dass diese wenigstens einmal täglich Futter und
frisches Wasser erhielten. Obwohl der Bauer sich damit einverstanden erklärt
hatte, bot sich den Tierschützern mehrmals der grausige Anblick eines am Zaun
aufgehängten Hundes, u.a. auch Brindle, für den wir bereits in Deutschland ein
Zuhause gefunden hatten. Normalerweise wurden wir immer von freudigem Bellen
begrüßt, die bereits auf das ersehnte Futter und ein paar Streicheleinheiten
warteten. Jedoch jedes Mal, wenn so ein geschundener armer Kerl tod am Zaun
hing, herrschte Grabesstille.
Nach dem x-ten solcher
Vorfälle, entschlossen wir zu handeln und die letzten der Überlebenden zu
stehlen bzw frei zu kaufen, da mit Eingreifen
der Polizei oder des Amtstierarztes nicht zu rechnen war, die alle vor dem
gewalttätigen Bauern, Angst hatten.
Wir wandten uns sogar an
den zuständigen EU-Komissar, da auch
die Nutztiere in einem katastrophalen Zustand waren und wurden auf das hiesige
Veterinäramt verwiesen.
So befreiten wir an einem
heißen Nachmittag im August, als alles schlief, die kleine Sandy. Seither ist
sie bei uns, da sie an Leishmaniose
leidet und auch sehr eifersüchtig sein kann. Obwohl Sandy bereits 10 Jahre alt
ist, ist sie noch sehr fit.
Sie bekommt ihre tägliche
Tablette und viel Liebe, damit ist sie glücklich und zufrieden.