Frühjahr/Sommer 2010 (20.02.2011) 
Die Vermittlung der Hunde ins Ausland führt in unseren Augen zwar zu keiner Lösung des Streunerproblems, würde aber eine Verbesserung der Lebensumstände wenigstens einiger bedeuten. Bisher war Kefalonia schlecht erreichbar, was sich auch auf die Vermittlung unserer Tiere, negativ auswirkte. Ab Mai 2010 wird die Insel jedoch auch aus Deutschland von AirBerlin wieder direkt von mehreren wichtigen Flughäfen wie Berlin, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, München und Münster angeflogen, so dass vielleicht doch ein paar Tiere mehr, als in der Vergangenheit, ausreisen können. Um dies verwirklichen zu können, sind wir aber auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir benötigen dringend Flugpaten, die unsere Tiere mit nach Deutschland oder Österreich nehmen. Dies ist mit keinerlei Kosten und/oder Mühen verbunden. Alle Gebühren und auch die Buchung übernimmt der Verein. Interessenten müssen sich lediglich bei uns melden, den Rest erledigen wir. Genaue Informationen über den Ablauf einer Flugpatenschaft finden Sie hier auf unserer Homepage unter „Sie wollen helfen“ – „Flugpaten“. Reisende, die Kefalonia mit dem Auto besuchen und bereit wären, einen unserer Schützlinge auf dem Rückweg nach Österreich oder Deutschland mitzunehmen, wären ebenfalls eine große Unterstützung für uns. Auch hier entstehen keine Kosten und/oder Umwege. Das Tier wird an einem verabredeten Treffpunkt, der auf Ihrer normalen Reiseroute liegt, von seinen neuen Besitzern oder seiner Pflegefamilie abgeholt.
Während der Wintermonate besteht allerdings weiterhin kaum eine Chance auf eine Transportmöglichkeit. Bei der derzeitigen Welpenflut ist das natürlich eine Katastrophe, da weder unser Tierheim noch die diversen Tierschützer und Pflegestellen auf Kefalonia, neue Tiere aufnehmen können. Die steigende Anzahl der Streuner erhöht leider bei der einheimischen Bevölkerung und den Gemeinden alljährlich die Bereitwilligkeit Giftköder auszulegen, um sich des „lästigen Problems“ auf diese Weise zu entledigen. Dieses Sterben ist besonders elend, qualvoll und lange. Die Tiere krepieren regelrecht. Und selbst diejenigen, die diesem grausamen Schicksal entkommen, leiden in den Wintermonaten noch mehr als sonst. Die fehlenden Touristen bedeuten auch weniger Essensabfälle in den Hotels und damit weniger Futter für die Straßentiere. Hunger und daraus resultierende Immunschwächen und Anfälligkeit für Krankheiten sind die logische Folge. Auch für viele unserer Pfleglinge bedeutet die jährlich wiederkehrende Welpenschwemme eine längere Wartezeit. Viele sind auf diese Weise bereits zu Dauerinsassen geworden, denn nur in seltenen Fällen werden Hunde, die älter als zwei Jahre sind, vermittelt.
Neben Sach- und Geldspenden, Flug- und Autopaten sind wir insbesondere auf der Suche nach zuverlässigen und verantwortungsbewussten Pflegefamilien in Österreich und Deutschland, die unseren Tieren bis zu ihrer endgültigen Vermittlung ein gutes und liebevolles Zuhause bieten. Die Chancen auf Adoption erhöhen sich erheblich, wenn die Hunde oder Katzen bereits vor Ort sind. Viele Menschen wollen – was durchaus verständlich ist – nicht die „Katze im Sack kaufen“, sondern ihr künftiges Familienmitglied vorher besuchen und kennenlernen. Unter „Sie wollen helfen“ – „Pflegestellen“ können Sie sich über diese wertvolle Möglichkeit zur Hilfe genau informieren.
Für das kommende Jahr hoffen wir, möglichst vielen unserer Schützlinge zu einem schönen und artgerechten Leben bei lieben Menschen verhelfen zu können. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auf diesem Weg ein Stück begleiten würden. Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen, jede ist wichtig und wertvoll und trägt einen großen Anteil am Erfolg.
Reisebericht Frühjahr 2010 (04.06.2010)
Teil 1
Dieses Jahr fuhr ich am 1.April mit meinen drei Hunden und einem Welpen auf Heimaturlaub nach Österreich.
Die kleine Yvi hatte ich mitgenommen, um für sie ein Zuhause zu finden. Ich hatte es mir leicht vorgestellt, für die süße Maus einen guten Platz zu finden, aber dieses Unterfangen gestaltete sich schwieriger als erwartet.
Auch für meine Hunde wurde der kleine "Eindringling" mit der Zeit nervig und ich hatte schon die ärgsten Befürchtungen, nämlich dass ich Yvi wieder mit nach Griechenland mitnehmen muß. Zum Glück unterstützte mich Eva alias Kimmi, tatkräftig bei der Vermittlung und Yvi fand ein tolles Zuhause bei Sabine in Grünau
im Almtal, wo beide viel Freude und Spaß miteinander haben.






Teil 2
In der Zwischenzeit waren zahlreiche Sach-und Futterspenden von Micha bei Kimmi eingetroffen, die Kimmi und Herbert fleißig ihrerseits ergänzten, unter anderem mit Hundefutter und einer großen Flugbox, die wir dringend gebraucht hatten.
Maikes Spende traf leider erst einen Tag nach meiner Abreise ein – die Post dauert in letzter Zeit sehr lange – die Sachen bringt aber ein Bekannter von mir mit, der im Juli/August nach Kefalonia kommt. Auch Marion schickte viele Sachen nach Wien, Frau Petridis gab mir ebenfalls eine Flugbox und ein Hundebett mit , Familie Bork (Aris II) schickte viele Sachen direkt an Linda, ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön allen Spendern.
Ich konnte auch einige neue Kontakte in Österreich knüpfen und habe dadurch Aussicht im Sommer einige unserer Welpen auf einer Pflegestelle unterzubringen.
Etwa eine Woche vor meiner Abreise begann ich mit dem Packen meines VW-Busses. Das Gewicht mußte gut verteilt werden, aber auch genügend Platz sollte für Bruno,Pepino und Lotti, bleiben, da wir mindestens drei Nächte im Auto schlafen würden. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass es eine vierte Nacht werden sollte, weil wir wegen eines Fährenstreiks auf einem Campingplatz am Peloponnes übernachten mussten.
Schließlich hatte ich ALLES untergebracht, auch die ca. 13 Flugboxen, davon 3 XXL und eine XL !
Die Fahrt über Villach, unserem ersten Stopp, verlief sehr gut und auch in Italien gab es keine Probleme bei der Einschiffung. Zum Glück war es bewölkt und wir mussten nicht, wie sonst, in der prallen Sonne warten.
Die zwei Tage an Bord vergingen wie im Flug, doch in Patras erwartete uns eine böse Überraschung – ein vierundzwanzigstündiger Generalstreik, der auch die Fähren betraf.Obwohl ich die Überfahrt von Patras nach Kefalonia gebucht hatte – zum Glück mit offenem Datum- entschloß ich mich 60 km weiter nach Killini zu fahren, wo ich wusste, dass es dort in der Nähe einen Campingplatz gab.
Eigentlich wäre es ein netter zusätzlicher Ferientag gewesen, wenn nicht am übernächsten Tag der geplante Abflug von Aris und Betsy nach München gewesen wäre. Ich versuchte den Gedanken, dass ich nicht rechtzeitig zurückkommen könnte, so gut es ging, zu verdrängen. Trotzdem saß ich die meiste Zeit wie auf Nadeln, hatte ich doch die Flugboxen bei mir im Auto.






Neuigkeiten von Lindas zweiundvierzig Hunden (27.02.2010)
Vor einigen Tagen, am 22.Februar, besuchte ich wieder Lindas zweiundvierzig Schützlinge.
Es regnete zeitweise in Strömen und so artete die Fütterung in eine regelrechte Schlammschlacht für Mensch und Tier aus.Auf dem rutschigen Terrain, fiel Linda sogar einmal rücklings hin, nicht gerade gut für ihre ohnehin lädierten Bandscheiben.
Einige der Doggenmischlinge waren aus dem Gehege irgendwie entwischt und liefen hinauf zur Straße.
Zum Glück ist jetzt im Winter kaum Verkehr, denn es dauerte eine Weile, bis wir sie wieder einfangen konnten.
Wenn man sich den Ausläufen mit den vollen Futtereimern nähert, dann ist einiges los. Es wird gebellt, gesprungen und hin und hergelaufen, bis Linda endlich die behelfsmäßigen Verschläge geöffnet hat.
Die „Türen“ bestehen aus einem Stück Maschendraht, die mit Ketten oder Draht an einer Eisenstange befestigt sind.
Der Boden der Ausläufe ist um diese Jahreszeit sehr schlammig, was vor allem ein Saubermachen nicht nur erschwert, sondern fast unmöglich macht.
Je öfter ich die Hunde besuche, umso mehr sehe ich, dass es hinten und vorne an grundlegenden Dingen fehlt.Auch die Ernährung so vieler Tiere ist keineswegs optimal. Verständlich, da Linda sich die Unmengen an Trocken- und Nassfutter nicht leisten kann. Sie bekommen daher in der Hauptsache Teigwaren, mit Knochen und Fleischresten vermengt. Einziger Trost ist, daß sie dort halbwegs sicher vor Vergiftungen und schießwütigen Jägern sind.
Etwa zehn Hunde sind noch auf dem anderen Areal untergebracht, das wesentlich geeigneter für die Tierhaltung wäre. Aufgrund der im vorigen Beitrag erwähnten Anzeigen der Anrainer, steht im März eine Gerichtsverhandlung bevor.Sollten Linda und ihr Lebensgefährte Jannis diese jedoch verlieren, so muß etwa die Hälfte der zehn Hunde zu den übrigen in die Schlucht. Mir graut schon jetzt vor dem Gedanken, denn im Frühjahr und Sommer beginnt nach der Regenzeit die Zecken und Mückenplage.
Wie sollen wir soviel Hunde ständig zeckenfrei halten und vor der gefürchteten Mittelmeerkrankheit Leishmaniose effizient schützen ?
Aus diesem Grund bitte ich nun die Besucher unserer Homepage, die im Raum Wien, Weinviertel oder Schwechat wohnen, für Lindas Hunde Futterspenden, sowie Halsbänder,Leinen, Fressnäpfe aus Metall, Zeckenhalsbänder und Ungeziefersprays,z.B. Frontline, zu sammeln.
Ich bin ab Anfang April für ungefähr zwei Monate mit meinem VW-Bus in Wien bzw Niederösterreich,
wo Sie mich sowohl telefonisch als auch per e-mail erreichen können.
Claudia Stellatou : stel-vas@otenet.gr oder aon.913750760@aon.at
Tel.01/8779212 oder 02557/67141
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Neuigkeiten aus Kefalonia (12.02.2010)
Ich habe gestern im Dorf die zweiundvierzig Hunde Lindas, einer Engländerin besucht.
Sie hatte schon immer über dreißig, damals durfte sie diese auf zwei Grundstücken ihrer Schwägerin halten.
Als sich die Anrainer dauernd beschwerten,sogar viele Hunde vergiftet wurden und ständig die Polizei
und die Gesundheitsbehörde im Haus war, so übersiedelte sie den Großteil der Hunde auf ein Gelände, das teilweise in einer Schlucht liegt. Viele Hunde sind nicht kastriert, die unkastrierten werden in Rudeln, nach Geschlecht getrennt gehalten. Die Unterkünfte sind mehr als behelfsmäßig und man kann sich vorstellen,
wie es dort ist, wenn es tagelang regnet, so wie jetzt im Winter. Die Hunde werden ein Mal täglich gefüttert, Linda kocht für sie drei Stunden lang Nudeln, Knochen und Fleischabfälle, die sie dann am Nachmittag zu den bereits wartenden Tieren bringt und an sie, so gut es geht, verteilt. Dabei kommt es natürlich bisweilen zu Streitereien, trotzdem hatte ich es mir schlimmer vorgestellt.
Viele der Hunde sind Jagdhundrassen,die von Linda gerettet wurden. Wenn man weiß, wie hier die Jäger mit jagduntauglichen oder ausgedienten Jagdhunden umgehen, wundert man sich nicht mehr über die große Anzahl wunderschöner Jagdhundmischlingen, ja sogar reinrassige sind darunter.
Ich weiß nicht, wo man mit der Hilfe anfangen soll, vor allem, was die tierärztliche Versorgung betrifft - Impfungen, Kastrationen, Wurmtabletten, Leishmaniosehalsbänder, Frontline, und und und.
Ich werde nun beginnen, einige der Tiere, etwa fünf bis sieben , auf unserer HP und in anderen Portalen einzustellen, vielleicht kann der ein oder andere auf diesem Weg vermittelt werden.
Es handelt sich bei diesen Hunden fast ausnahmslos um sehr liebe Tiere, die ein gutes Zuhause verdient haben.
Hier eine kleine Auswahl von Fotos, leider ist die Qualität nicht sehr gut.
Ich halte Euch auf dem Laufenden. Einige von Lindas Hunden findet Ihr in der Vermittlungsrubrik.


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Frühjahr 2009
Vergangenen April bekamen wir ganz unverhofft ein Sachspendenangebot aus Wien.
Yvonne, eine Studentin der Veterinärmedizin und gleichzeitig auch Tierarztassistentin, hatte bei Bekannten und Patienten kräftig die Werbetrommel für unsere Tiere gerührt, und somit konnte ich Anfang Juni mit meinem VW-Bus,der mit Hunde- und Katzenfutter, Medikamenten, Spielzeug, Leinen und noch vielem mehr, vollgepackt wurde, in Richtung Griechenland aufbrechen.
Als ich mit den vielen Spenden in unserem Tierheim ankam, war die Freude riesengroß, denn nun war für die nächsten Wochen vor allem der Futterbedarf der Hunde, aber auch der Katzen gedeckt. Sofort eilten David und Keith mit Scheibtruhen herbei, um beim Ausladen zu helfen.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich im Namen der Tiere bei den Spendern bedanken, allen voran bei Yvonne, ihrer Kollegin Ursula und dem Gnadenhof Tierschutz QUADRUPEDES.


27.06.2009 Aktualisierungen:
Neu gewähltes EU-Parlament:
Eine Chance für den Schutz der Straßentiere in Europa?
hier klicken, pdf Datei.
11.01.2009 Aktualisierungen:
Pressemeldung Kiltidis
hier klicken, pdf Datei.
Woody, eine Erfolgsstory
hier klicken, pdf Datei.
06.07.2008 Aktualisierungen:
Illegale Tiertransporte
hier klicken, pdf Datei.
Das Buch: "Einwanderer auf vier Pfoten"
Hunde aus dem ausländischen Tierschutz.
Erfahrungen und Berichte von Hundehaltern
Tipps und Informationen.
29.12.2007 Aktualisierungen:
Lindas weiches Herz
führte dazu, dass sie
heute auf ihrem Grundstück an die
vierzig Hunde beherbergt.
So sehr sie sich auch
bemüht, alle zu versorgen, eine so grosse Zahl übersteigt einfach sowohl diephysischen Kräfte, als auch die finanziellen Mittel einer Einzelperson.
Unser Verein hilft zwarso gut er kann mit Futterspenden und Kastrationen, aber gerade jetzt nach den
langen „kargen“ Wintermonaten ist es fast unmöglich mehr als nur eine Grundversorgung zu gewährleisten. Der ein oder
andere Vierbeiner muss „reisefertig“ gemacht werden, das bedeutet ihn auf
Mittelmeerkrankheiten zu testen, zu chippen, eine Flugbox anzuschaffen, und
noch vieles mehr. Spätestens im Herbst
müssen mehr Hütten angeschafft werden, derzeit sind es nur drei, die die Hunde
vor Regen und Kälte schützen.
Wir bitten Sie daher,Linda und ihrem Rudel zu helfen, jeder noch so kleine Betrag hilft !
Bitte Frau Claudia Stellatou stel-vas@otenet.gr
bei jeder
Spendenüberweisung über den jeweiligen
Verwendungszweck in
Kenntnis zu setzen, da die griechischen Banken uns keine Auskunft geben - weder
über den Verwendungszweck noch über den Namen des Spenders.

Besuch aus Ithaka
Am 1. Juni erhielten wir netten Besuch von einemdeutschen Ehepaar, Barbara und Hans, das auf der Nachbarinsel Ithaka lebt. Dort
gibt es seit einem Jahr die
Tierschutzorganisation „Friends of the Cats“. Der Name ist allerdings
irreführend, da sich der Verein auch um Hunde kümmert. Der Grund dieses
„Schnupperbesuches“ war, möglichst viel über unsere Erfahrungen in der
Tierschutzarbeit zu erfahren Auf Ithaka ist die Situation insofern noch
schwieriger als hier, da es keinen Tierarzt auf der Insel gibt. In der
Vergangenheit besuchte unser Tierarzt ein bis zwei Mal jährlich an einem
Wochenende Ithaka, um wenigstens einige Tiere zu kastrieren.
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Besuch
vom Reiseleitungsteam von „First Choice“
Am Pfingstmontag bekamen wir überraschenden Besuch
vom Reiseleitungsteam von „First Choice“. Bereits am Tor wurden sie von einigenunserer Hunde , allen voran Peggy, freudig begrüßt.
Es wurde dasTierheimgelände besichtigt, unter anderem das Gehege mit den Eseln.Anschließend
wurde uns freundlicherweise ein Cheque
in der Höhe von 600 € überreicht, was gerade nach den „kargen“ Wintermonaten
eine Riesenhilfe für unsere Tiere ist.
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